Der Stadtteil Veddel hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Der fünf Quadratkilometer große Stadtteil Hamburgs ist multikulturell, zentrumsnah und industriell geprägt. Der Stadtteil befindet sich direkt hinter den Elbbrücken.

Industrie

Sehenswürdigkeiten in Veddel

In Veddel findet man viele typisch hamburgische Klinkerbauten. Um 1900 war das Gebiet ein bedeutendes Zentrum für Deutsche Auswanderer nach Amerika. Vom Hafen “Port of Dreams” begann für viele Menschen das Abenteuer Übersee. Um auszuschließen, dass die unterschiedlichsten Krankheiten an Bord des Schiffes gelangen, mussten die Menschen vor der Reise zwei Wochen in einer Quarantäne verbringen.

Goldhaus

An Stelle der alten Hallen wurden 2007 drei Hallen originalgetreu als Auswanderermuseum BallinStadt nachgebaut. Hinter dem Auswanderermuseum befindet sich der Ballin Park. Er reicht bis an das Ufer des Müggenburger Zollhafens.

Von hier aus ist das IBA-Dock auf der anderen Seite zu sehen. Hierbei handelt es sich um die Zentrale der Internationalen Bauausstellung und das größte schwimmende Bürogebäude Deutschlands.

 

Seit 2017 ist außerdem das Goldhaus zu bestaunen, dessen 300 Quadratmeter große Fassade während der umstrittenen Kunstaktion “Veddel vergolden” mit Blattgold verkleidet worden ist.

 

Kultur und Natur werden in Veddel großgeschrieben

Direkt am Müggenburger Zollkanal befindet sich ein Wohnviertel mit vielen, roten Klinkerbauten. An der Uferpromenade kann man in Ruhe spazieren gehen. Gleichzeitig dient die Promenade als Hochwasserschutzanlage. Mitten im Wohnquartier befindet sich am Veddeler Stieg ein schöner Brunnen. Er wurde von der Künstlerin Doris Waschk-Balz gestaltet. Die Künstlerin ist für mehrere Hamburger Kunstwerke verantwortlich. Unter anderem hat sie auch den Brunnen am Großneumarkt und den Ottenser Torbogen kreiert.

Brunnen

Denkmäler in Veddel

Ein ganz anderes Bild zeigt die Kleine Veddel. Hier befinden sich einige große Industriehallen, rauchende Schornsteine und Lagerhäuser. Die Kupferhütte Aurubis ist in Europa der größte Kupferproduzent. Aufgrund ihrer Größe und der rauchenden Schornsteine prägt sie das Bild der Peute. Die Industriearchitektur ist teilweise denkmalgeschützt und gibt einen guten Eindruck über die Geschichte des Arbeiterstadtteils.