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Author: Laura Hicks

Einbruchschutz in der Veddel

Der Stadtteil Veddel mit einer Größe von 4,4 km² gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte und befindet sich auf den Elbinseln Wilhelmsburg, Veddel und Peute. In Veddel leben ca. 4.700 Bürger unterschiedlicher Nationen. Die Einbruchsrate in Veddel lag zuletzt bei ca. 110 Einbrüchen im Jahr, Tendenz steigend. Eine Beratung zum Thema Einbruchschutz bekommen Sie beispielsweise beim Schlüsseldienst Hamburg.

 

Wie kann man sich in Veddel vor Einbrüchen schützen?

Ob am Haus oder in der Wohnung, der Schutz fängt an der Haustür an. Die meisten Haustüren sind mit einem einfachen Schlosssystem ausgerüstet und bieten vor Einbrechern wenig Schutz. Das Problem bei einem Einbruch ist die Zeit und der Lärm, daher muss alles schnell gehen und möglichst lautlos. Bei den einfachen Fenster- und Türsystemen passiert genau das. Mittels eines Hebelwerkzeugs sind Türen und Fenster in Sekunden entriegelt, ebenso auch Balkontüren.

Einbruchschutz in der Veddel

Die Mehrfachverriegelung an der Haustür

Diese Systeme bieten eine wesentlich höhere Sicherheit, da die Haustür nach dem Tresorprinzip an mehreren Punkten gesichert ist. In diesem Fall spricht man von einer 3-fach Verriegelung (gibt es auch als 5 -fach Verriegelung). Hier befindet sich unterhalb und oberhalb vom Schloss noch eine zusätzliche Verriegelung. Mittlerweile werden Haustüren bedingt durch ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis überwiegend nur noch mit Mehrfachverriegelungen geliefert.

 

Fensterbeschläge

Auch befindet sich an den meisten Fenstern lediglich ein ganz einfacher Dreh-Kipp-Beschlag. Zum Nachrüsten bieten sich hier auch abschließbare Beschläge an. Diese erschweren zwar einen Einbruch, bieten aber noch keine hundertprozentige Sicherheit. Die optimale Alternative hierzu sind Pilzkopfverriegelungen. Sicherheitsbeschläge mit dieser Verriegelung führen meist nur zu einem Einbruchsversuch, aber keinem Einbruch.
So entsteht am Objekt nur ein kleiner Schaden. Der am Fensterflügel angebrachte Pilzkopf verhakt sich in der positionierten Rahmenaussparung der Montageplatte. So bilden Flügel und Rahmen eine formschlüssige Einheit, welche das Aushebeln mit einfachem Werkzeug wirksam verhindert.

Die Scheibe vom Fenster wird eingeschlagen

Die absperrbare Kippsicherung

Diese Kippsicherung für Türen und Fenster ermöglicht eine Schließung bei geöffneten Fenstern in der Kippstellung. So wird das Eindrücken und Aushebeln von gekippten Fenstern und Türen wirksam verhindert.

 

Lichtschachtabdeckungen

Häufig gelingt der Einbruch in das Haus durch einen Lichtschacht im Keller. In vielen Fällen werden die Lichtschächte nicht extern gesichert. Schützen kann sich der Hausherr hier wirksam mit einer maßgefertigten Lichtschachtabdeckung. Sie ist wasserdicht und bietet Schutz vor einem Einbruch.

Rollladen

Rollläden

Seit eh und je bieten Rollläden einen sehr guten Einbruchschutz. Statt Kunststoffrollläden empfiehlt es sich hier aber, auf Aluminiumrollläden zurückzugreifen. Wichtig bei einem Rollladen mit Gurtzug ist der fachgerechte Einbau, damit sich der geschlossene Rollladen nicht von Hand hochschieben lässt. Ansonsten verursacht ein Alu-Rollladen bei einem Einbruch viel Lärm, den kein Einbrecher braucht. Noch effektiver und wirkungsvoller sind Rollläden mit Motor und Zeitschaltuhr. So können die Rollläden auch im Urlaub in gewissen Zeitabständen öffnen und schließen, obwohl niemand zu Hause ist.

Wohnen & Leben in der Veddel

Wohnen und Leben in der Veddel

Die nördlichste Großstadt Deutschlands Hamburg ist bekannt für die attraktive Innenstadt, Hafenstadt und exklusive Wohnlagen am Elbufer. Aber auch jenseits der bekannten Stadtviertel ist die Metropole im hohen Norden lebenswert.

Der kleine Stadtteil Veddel an der Norderelbe ist bislang nur Kennern ein Begriff. Ursprünglich ein Arbeiterviertel hat sich die Veddel zum beliebten zentrumsnahen und gleichzeitig beinahe dörflichen Wohnviertel entwickelt.

Arbeiterviertel und Tor zur Neuen Welt

Genau genommen besteht die Veddel aus drei einzelnen Stadtteilen, die, jeder für sich genommen, ihren ganz eigenen Charakter haben. Direkt hinter den Elbbrücken liegt die Kleine Veddel, dazu gehört der Stadtteil Peute sowie ein Teil der Elbinsel Wilhelmsburg.

Während die Peute durch das große Kupferwerk Aurubis mit drei riesigen Schloten geprägt ist, sind die ehemaligen, wiederaufgebauten Auswandererhallen im Ballin Park prägend.

Die Geschichte der Auswanderer wird hier eindrucksvoll und originalgetreu präsentiert. Zwischen 1850 und 1939 war hier der Ausgangspunkt für über 5 Millionen Auswanderer in die Neue Welt und in das Land ihrer Träume.

 

Multikulti und neue Lebensqualität

Über Jahrzehnte war die Veddel ein Problemviertel, eingerahmt von Autobahn und Bahnlinie mit wenig Lebensqualität. Im Zuge der Internationalen Bauaustellung (IBA) wurde der einst vernachlässigte Stadtteil zunehmend attraktiv. Gebaut wurde nicht nur das sogenannte IBA Dock, ein schwimmendes Bürogebäude, sondern auch Wohnungen, um die Abwanderung zu stoppen.

Umstritten bei den Bewohnern sind jedoch manche Aktionen im Rahmen der IBA wie die Verkleidung des Wohnhauses in der Veddeler Brückenstraße mit Blattgold. Geprägt ist der Stadtteil jedoch mehrheitlich durch solide rote Klinkerbauten. Das Wohngebiet im Veddeler Stieg besticht durch seine Lage: Gebaut wurde dort eine Uferpromenade, die gleichzeitig die Funktion einer Hochwasserschutzanlage hat. Bereichert wird das Viertel auch durch die Brunnenanlage der Künstlerin Doris Waschk-Balz, ein beliebter Treffpunkt auf der Veddel.

Historisches Schiff

Große und kleine Sehenswürdigkeite

Die Hauptattraktion auf der Veddel ist zweifellos das Auswanderermuseum BallinStadt. In den wiederaufgebauten Hallen der ehemaligen Quarantänestation der Auswanderer lässt sich die Geschichte in der originalgetreuen Rekonstruktion eindrucksvoll nacherleben.

Die Unterkünfte in Zwischendecks der Auswandererschiffe auf der Hamburg-Amerika Linie zeigen detailreich, wie beschwerlich die weite Überfahrt war. Historische Broschüren, Fahrpläne und Fahrkarten ergänzen die Präsentation. Ebenfalls im Krieg zerstört wurde die Immanuelkirche. 1954 wieder aufgebaut, ist sie heute eine Treffpunkt für den ganzen Stadtteil: evangelische und afrikanische Gottesdienste, Konzerte und Lesungen bereichern das Quartier.

 

Kulinarisch breit aufgestellt

Neben vielfältigen internationalen Geschmackserlebnissen gibt es auch noch ein historisch belegtes Highlight auf der Veddel. Die Veddeler Fischgaststätte serviert Backfisch nach einem Rezept von 1932 im Ambiente der 70er Jahre.

Backfisch

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Stadtteil Veddel hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Der fünf Quadratkilometer große Stadtteil Hamburgs ist multikulturell, zentrumsnah und industriell geprägt. Der Stadtteil befindet sich direkt hinter den Elbbrücken.

Industrie

Sehenswürdigkeiten in Veddel

In Veddel findet man viele typisch hamburgische Klinkerbauten. Um 1900 war das Gebiet ein bedeutendes Zentrum für Deutsche Auswanderer nach Amerika. Vom Hafen “Port of Dreams” begann für viele Menschen das Abenteuer Übersee. Um auszuschließen, dass die unterschiedlichsten Krankheiten an Bord des Schiffes gelangen, mussten die Menschen vor der Reise zwei Wochen in einer Quarantäne verbringen.

Goldhaus

An Stelle der alten Hallen wurden 2007 drei Hallen originalgetreu als Auswanderermuseum BallinStadt nachgebaut. Hinter dem Auswanderermuseum befindet sich der Ballin Park. Er reicht bis an das Ufer des Müggenburger Zollhafens.

Von hier aus ist das IBA-Dock auf der anderen Seite zu sehen. Hierbei handelt es sich um die Zentrale der Internationalen Bauausstellung und das größte schwimmende Bürogebäude Deutschlands.

 

Seit 2017 ist außerdem das Goldhaus zu bestaunen, dessen 300 Quadratmeter große Fassade während der umstrittenen Kunstaktion “Veddel vergolden” mit Blattgold verkleidet worden ist.

 

Kultur und Natur werden in Veddel großgeschrieben

Direkt am Müggenburger Zollkanal befindet sich ein Wohnviertel mit vielen, roten Klinkerbauten. An der Uferpromenade kann man in Ruhe spazieren gehen. Gleichzeitig dient die Promenade als Hochwasserschutzanlage. Mitten im Wohnquartier befindet sich am Veddeler Stieg ein schöner Brunnen. Er wurde von der Künstlerin Doris Waschk-Balz gestaltet. Die Künstlerin ist für mehrere Hamburger Kunstwerke verantwortlich. Unter anderem hat sie auch den Brunnen am Großneumarkt und den Ottenser Torbogen kreiert.

Brunnen

Denkmäler in Veddel

Ein ganz anderes Bild zeigt die Kleine Veddel. Hier befinden sich einige große Industriehallen, rauchende Schornsteine und Lagerhäuser. Die Kupferhütte Aurubis ist in Europa der größte Kupferproduzent. Aufgrund ihrer Größe und der rauchenden Schornsteine prägt sie das Bild der Peute. Die Industriearchitektur ist teilweise denkmalgeschützt und gibt einen guten Eindruck über die Geschichte des Arbeiterstadtteils.

Wirtschaft und Verkehr in der Veddel

Wirtschaftsbetriebe in Hamburg-Veddel

Das älteste ansässige Unternehmen in der Veddel ist die Aurubis AG. Aurubis ist ein weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen. In Hamburg befindet sich der größte Standort des Unternehmens mit rund 2000 Mitarbeitern. Der im Jahr 1866 als Norddeutsche Affinerie AG gegründete Standort zählt heute zu den modernsten und umweltfreundlichsten Kupferhütten der Welt.

Die Firma Delfi Cocoa Europe produziert seit 2007 auf der Veddel Kakaobutter, Kakaokuchen sowie Vorprodukte für Nougatcreme oder Schokolade. Die Produktionsstätte in Hamburg-Veddel ist eine hochmoderne Anlage für Kakaoverarbeitung, die jährlich über 110.000 Tonnen Kakaobohnen in hochwertige Kakaoprodukte verarbeitet. Die Hamburger Fabrik beschäftigt derzeit rund 200 Menschen.

Die Veddeler Fischgaststätte wurde 1932 gegründet. Nachdem das Lokal durch einen Bombenangriff im Jahre 1943 zerstört wurde, wird der Betrieb in einem erweiterten Hilfsbau weitergeführt. Die Veddeler Fischgaststätte steht als älteste Fischgaststätte Hamburgs unter Denkmalschutz. Die Gaststätte ist in ihrer Ursprünglichkeit unverändert. Das äußere Erscheinungsbild und die Innenausstattung sind im 50er-Jahre-Stil. Das historische Wirtshaus ist bei den Gästen wegen des einzigartigen Speisenangebots und der hohen Qualität sehr beliebt. Das Kultlokal serviert orginal Backfischfilets mit Kartoffelsalat.

Metallbau in Veddel

Verkehrsanbindung von Hamburg-Veddel

Die Veddel ist sowohl für den Straßenverkehr als auch für den Schienenverkehr von großer Bedeutung. Zwischen Veddel und Rothenburgsort bzw. Hammerbrook überqueren drei unmittelbar nebeneinanderliegende Brücken die Norderelbe.

Die Bundesautobahn 1 führt bereits seit 1963 über die Norderelbbrücke. Sie wurde mehrfach erweitert und dient heute dem Fernverkehr zum Hamburger Hauptbahnhof, dem S-Bahn Verkehr und dem Güterverkehr. Über die Schrägseilbrücke mit einem Überbau wird der Straßenverkehr auf drei Fahrspuren pro Richtung über die Norderelbe geführt. Da die Brücke diverse Schäden aufweist, ist für 2030 ein Neubau geplant. Die Fahrbahnen werden auf vier Fahrstreifen pro Fahrtrichtung und zusätzliche Standstreifen erweitert. Auch einen Radweg wird die neue Brücke enthalten.

Die Eisenbahnelbbrücken befinden sich direkt parallel zur Straßenbrücke. Hamburg beschloss 1866 den Bau der Eisenbahnbrücke über die Elbe, um Hamburg an das Eisenbahnnetz anzuschließen. Von 1868 bis 1872 wurde die erste Norderelbbrücke für die Eisenbahn von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft errichtet.

Im Jahr 1957 wurden die Elbbrücken abgerissen und in den folgenden drei Jahren bis 1960 wieder aufgebaut. An die Straßenbrücke wurde an beiden Seiten eine moderne Brücke aus Fachwerkbalken angebaut. Der alte Brückenteil, den früher die Straßenbahn genutzt hat, dient heute als Busspur. Ein paar Meter neben dieser Brücke wurde eine parallel laufende Brücke mit zwei Gleisen für die Harburger S-Bahn gebaut, die 1980 in Betrieb genommen wurde.

Elbbrücke

Geschichte von Hamburg Veddel

Der von der Norderelbe getrennte Hamburger Stadtteil Veddel mit seinen rund 4.700 Einwohnern, ist Teil des Bezirks Hamburg Mitte und wurde im Jahr 1768 eingemeindet.

 

Die Gründungsjahre

Der Name Veddel entsprang wahrscheinlich aus dem Begriff Wede. Damit wird in der niederdeutschen Sprache Weideland bezeichnet. Frühen Aufzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert belegen auch, dass sich dort Weideland befand und Milchwirtschaft betrieben wurde.

Durch den Gottorper Vertrag von 1768 zwischen dem dänischen König und Hamburg, erkannte Dänemark die Zugehörigkeit der Veddel zu Hamburg an und wurde so zu einem Teil der Hansestadt. In Folge der Errichtung des Freihafens wurde der Westteil des Stadtteils, die Insel “Großer Veddel” zu einem Teil des Hamburger Hafens. Auf der als “Kleine Veddel” bezeichneten Insel entstanden Wohnbauten. Im Zuge des Baus der Elbbrücken entstand die erste feste Straße in die Hamburger Innenstadt.

Die Sloman Siedlung, benannt nach dem Initiator, dem Reeder Robert Miles Sloman jr., war Hamburgs erste Arbeitersiedlung und wurde in Form einer Gartenstadt erbaut. Eine von Kaufleuten gegründete Wohnungsbaugesellschaft erwarb 1878 das Gelände zu einem günstigen Preis von der Stadt Hamburg, um die Wohn- und Lebensverhältnisse der Arbeiterschaft zu verbessern und gleichzeitig den Zulauf der arbeitenden Bevölkerung zu den Sozialdemokraten, Einhalt zu gebieten.

Geschichte von Hamburg Veddel

Veddel im 20. Jahrhundert

Im Jahr 1928 wurde die Siedlung, nach Plänen des damaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher, durch Backsteinbauten ersetzt, die auch heute noch das Erscheinungsbild prägen.

1944 wurden 2.000 KZ-Häftlinge zu Aufräumungsarbeiten der zerstörten Betriebe der Mineralölindustrie, den Wasserwerken und der Reichsbahn eingesetzt. Der Nordteil Veddels wurde durch die Luftangriffe, vor allem im Zuge der Operation Gomorrha, fast komplett zerstört. Die Ruinen wurde abgerissen und es entstanden neue Straßen und ein Zollgebäude.

Foto von Veddel

Die Auswandererhallen

Der Anfang des 20. Jahrhunderts war von einer starken Auswanderungsbewegung nach Nordamerika geprägt. Im Süden des Müggenburger Zollhafens entstanden daher die Auswanderungshallen auf Initiative des Reeders Robert Balin. Auf über 50.000 Quadratmetern Fläche wurden Schlaf- und Wohnmöglichkeiten, Speisesäle, Synagogen und Kirchen errichtet.

Bevor ankommende Emigranten auf die Schiffe der Hamburg-Amerika Linie, der HAPAG, durften, mussten diese eine 14-tägige Quarantäne mit ärztlichen Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ein BallinStadt genanntes Museum zeigt heute noch die Geschichte jener Zeit.

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